Die Durchführung von Besuchsdiensten mit dem Hund finden im Rahmen der tiergestützten Aktivität statt und dienen in erster Linie der Verbesserung der Lebensqualität und der Steigerung des Wohlbefindens.  Es gibt verschiedenste Umsetzungsmöglichkeiten, je nach Wunsch und Bedürfnis.

Auf viele Erwachsene und ins Besondere auf Kinder und Jugendliche üben Hunde eine besondere Faszination aus, denn sie nehmen jeden Menschen so wertfrei an, wie er gerade ist.

Der Kontakt mit dem Hund kann im Umgang mit den Menschen aktiv Angst und Stress reduzieren. Durch das Streicheln des Hundes wird ergänzend das Oxytozin-System aktiviert.

In der Praxis können mit KlientInnen Spaziergänge unternommen werden, wo den KlientInnen bedürfnisgerechte Aufgaben (z. B. Leckerli werfen, den Hund gemeinsam/alleine führen, oä.) angeboten werden. Die meist positiven Erfahrungen können sowohl den Selbstwert, als auch die Kommunikationsfähigkeit der KlientInnen steigern.

Wird in einem Gruppenraum mit einem oder mehreren KlientInnen gearbeitet, werden diese aktiv durch div. Übungen (mit und ohne Hund) geführt. Die Übungen zielen auf die Verbesserung der Motorik und Sensorik ab, können das Selbstwertgefühl stärken, das Wohlbefinden und die Kommunikation fördern. Des Weiteren können neue Erfahrungen mit Körperkontakt und Nähe gemacht werden.

Besuchsdienste können im Einzel- oder Gruppensetting (max. 5 Pers./ max. 40 min) durchgeführt werden.

Eine Regelmäßigkeit bzw. fixe Implementierung in den Alltag der KlientInnen über einen längeren Zeitraum ist anzustreben.

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