• Einsatz als „Besuchshund“:

Die Durchführung von Besuchsdiensten mit dem Hund finden im Rahmen der tiergestützten Aktivität statt und dienen in erster Linie der Verbesserung der Lebensqualität und der Steigerung des Wohlbefindens.  Es gibt verschiedenste Umsetzungsmöglichkeiten, je nach Wunsch und Bedürfnis.

Auf viele Erwachsene und ins Besondere auf Kinder und Jugendliche üben Hunde eine besondere Faszination aus, denn sie nehmen jeden Menschen so wertfrei an, wie er gerade ist.

Der Kontakt mit dem Hund kann im Umgang mit den Menschen aktiv Angst und Stress reduzieren. Durch das Streicheln des Hundes wird ergänzend das Oxytozin-System aktiviert. Die bei dem Besuch meist positiven Erfahrungen können sowohl den Selbstwert, als auch die Kommunikationsfähigkeit der KlientInnen steigern.

Bei dem Projekt „Besuchshund“ lernen die Kinder aber vor allem auch jede Menge Nützliches über den Umgang mit einem Hund und seinen Bedürfnisse.

  • Einsatz als „Vorlesehund“

Lesen mit Hund ist ein Ansatz tiergestützter Pädagogik, bei dem Kinder und Jugendliche mit Leseschwierigkeiten gemeinsam mit dem Hund lesen. Gerade im schulischen Bereich ist lesen lernen, besonders für Kinder, die sich schwer tun mit Angst und Stress behaftet. Hunde können diesen Kindern eine wertvolle Unterstützung sein. Sie können dazu beitragen, dass die Lesekompetenz maßgeblich gesteigert wird.

Es gibt verschiedenste Umsetzungsmöglichkeiten, je nach Grad der bereits vorhandenen Lesekompetenz.

Das Lesen mit dem Hund fördert meist dieselben Aspekte, die auch beim alltäglichen Lesen lernen von Bedeutung sind. Der Hund dient in seiner Rolle als direkter Sozialpartner, der das Kind bedingungslos akzeptiert und diesem wertfrei zuhört. Der Hund fördert zudem das Vertrauen und die positive Bezugnahme zwischen Kind und Erwachsenem. Des Weiteren wird die Kommunikationsfähigkeit des Kindes gefördert.  Zudem kann der Kontakt mit dem Hund aktiv Angst und Stress reduzieren. Durch die positiv besetzte „Vorlese“-Umgebung (mit dem Begleithundeteam allein in einem Raum) kann die Konzentrations- und die Aufmerksamkeitsfähigkeit verbessert werden. Durch das Streicheln des Hundes wird ergänzend das Oxytozin-System aktiviert.

Weitere mögliche Effekte: verbessert Lesehäufigkeit, Lesemenge, Lesemotivation, Freude am Lesen, Leseselbstkonzept und insgesamt die Lesekompetenz

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