Anwendungsbereiche

Therapiehunde tragen keinen weißen Kittel, stellen keine Anforderungen und haben keine Erwartungshaltung. Sie nähern sich unvoreingenommen und akzeptieren jeden Menschen ohne Vorurteile. Sie schenken Vertrauen und sind (…) vertrauenswürdig. Sie vermitteln Nähe, Sicherheit und Geborgenheit. Sie reagieren sensibel auf Stimmungen und Gefühle. Sie motivieren zum Leben. (Inge Röger-Lakenbrink, Das Therapiehunde-Team)

Was ist ein Therapiebegleithunde-Team?

Das Therapiebeleithundeteam besteht aus Hund und Mensch. Beide müssen besonders geeignet sein und durchlaufen eine spezielle theoretische und praktische Ausbildung. Am Ende steht die Prüfung zum zertifizierten Therapiebegleithund.

Was leisten Hunde in der tiergestützen Arbeit?

Hunde können in den verschiedensten Bereichen positiv auf Menschen wirken…

  • sie fördern das Wohlbefinden
  • stärken das Selbstwertgefühl
  • vermindern Ängste
  • senken den Blutdruck
  • haben Einfluss auf Motorik und Sensorik
  • lindern Schmerzen
  • verbessern das Einfühlungsvermögen
  • fördern soziale Kontakte
  • ermöglichen neue Erfahrungen mit Körperkontakt und Nähe
  • und noch vieles mehr

Welche Bereiche gibt es in der tiergestützten Arbeit (nach Vernooij/Schneider 2010)?

  • Tiergestützte Aktivität: Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität und Steigerung des Wohlbefindens (z. B. Besuchsdienste)
  • Tiergestützte Förderung: Ziel ist es aufgrund vorhandener Möglichkeiten und Ressourcen und nach einem bestimmten Förderplan einen Entwicklungsfortschritt zu bewirken
  • Tiergestützte Pädagogik: Ziel ist das Initiieren von Lernprozessen im sozio-emotionalen Bereich nach konkreten Zielvorgaben
  • Tiergestützte Therapie: Ziel ist die Entwicklung von Lebensgestaltungskompetenz nach einem Therapieplan mit klaren Zielvorgaben

Unsere Angebote richten sich an:

  • Kinder- und Jugendliche (in Kindergärten, Schulen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe)
  • Kinder mit ADHS-Syndrom (Einzelcoaching)
  • Seniorinnen und Senioren (in Alters- oder Pflegeheimen, Einzelcoaching)
  • Menschen mit besonderen Bedürfnissen (in Einrichtungen, Einzelcoaching)
  • Menschen mit Leseschwierigkeiten
  • Menschen mit Angst vor Hunden
  • Klientinnen und Klienten von Ergo-, Psycho- und Logotherapeuten (ergänzendes Therapieangebot)
  • Menschen mit Angst vor Hunden
  • Menschen mit Leseschwierigkeiten
  • Ergo-, Psycho- und Logotherapeuten, die gemeinsam mit dem Hund als Co-Therapeut arbeiten möchten

WICHTIG: Vor Beginn tiergestützter Einsätze muss abgeklärt werden, ob Allergien oder Ängste vor dem Hund vorliegen!

Facebook
Facebook
Instagram
Email us